Monatsarchiv: Juli 2010

Überschrift

Huhu,

so, nun ist er also da, der Tag, der die 12 Monate des Bloggens voll gemacht hat. Ein Experiment, ähnlich derer mit Stayfriends, StudiVZ, Facebook und Konsorten, geht nun zu Ende. Was aber bleibt von dem, was wir gemeinsam hier über ein Jahr hinweg erlebt haben?

Ich denke, wir haben hier, mit einem Nischenprogramm, durchaus gegenseitige Befruchtung erfahren. Wenn ich mich an manche Themen erinnere, so werden mir der gemeinsame Erfahrungsaustausch, die vielen kritischen Worte, die meine zynischen Texte ergänzt haben, absolut in Erinnerung bleiben. Lebensgeschichten, Kommentare, Bereicherungen waren in den Zeilen zu finden, die wenige von euch hier als Notiz angeheftet haben und die mir durch die Bank weg allesamt sehr gut gefallen haben.

Nebenher gab es immer mal das ein oder andere aufmunternde Wort, weiterhin in dem doch nicht gerade gesellschaftstauglichen Stil weiter ein paar “Realsatiren” zu präsentieren und einige derer tauchen nur in der Statistik auf, weil sie selbst nicht geschrieben haben. Ihre Meinung, ihre Unterstützung und ihre Kritik waren jedoch zu jeder Zeit sehr wichtig und wurden von mir dankbar entgegen genommen.

Mein weiterer Plan sieht vor, dass ich die Texte, die mir selbst wichtig sind, noch einmal überarbeite und meine unzähligen Tempus-, Grammatik- und Rechtschreibfehler editiere und schließlich das ganze sortiert – natürlich mit den Kommentaren, die dazu geposted worden sind – in eine Form bringe, die für die jenigen, die sich gerne zurückerinnern wollen dann hier in einer noch nicht durchdachten Form zu finden sein wird.

In jedem Falle aber, möchte ich mich für das gemeinsame Jahr bedanken. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, jederzeit und an jedem Ort einen Gedanken in Worte kleiden zu können, ihn dann hier einzustellen und dabei das Bewusstsein zu haben, dass er gelesen wird. Alles das, was man sonst nur mit sich selbst, dem Partner und höchstens noch engen Freunden ausmacht, wurde hier in den Kosmos gekotzt und fand – mal mehr, mal minder – Anklang, der ohne die Möglichkeiten des Internets nicht möglich gewesen wären.

Sicherlich gibt es auch negative Dinge zu nennen. Gerade bei Texten, die mir besonders wichtig waren, gab es oft keinerlei Reaktion. Dass macht es natürlich recht schwierig, wenn man dann darüber nachdenkt, ob man den Tenor beibehalten, oder doch lieber wieder umschwenken sollte. Diese Form der Unsicherheit ist, egal, wie frei ich mich hier ausgetobt habe, allgegenwärtig und stets präsent gewesen. Zwei oder Drei Beiträge habe ich aus diesem Grund in dem gemeinsamen Jahr nach einer Nacht zurückgezogen, weil ich mir dachte, dass es missverstanden werden könnte.

Dieser inneren Stimme, die zum einen das “freie Schreiben” ermöglichen soll und zum anderen aber an das gebunden ist, was man “dem Leser zumuten kann”, ist wohl der Drahtseilakt, den man hinbekommen muss, wenn man sich der Öffentlichkeit mit vielen Stilmitteln Preis gibt. Es ist eine spannende Erfahrung, die in meinem Falle wirklich gut ausgegangen ist, aber dennoch ist einem die Gefahr stets bewusst, wie leicht es doch ist, über die Stränge zu schlagen.

Für jemanden, der beruflich nichts mit dem Schreiben zu tun hat, blicke ich dennoch wirklich mit einem befriedigenden Gefühl auf das letzte Jahr zurück. Ihr ahnt gar nicht, wie gut das Gefühl ist, etwas völlig Nebensächliches in Worte zu kleiden, wenn man sich gleichsam bewusst ist, dass irgendjemand da draußen es eben nicht als Nebensächlichkeit empfindet, sondern sich über Kleinigkeiten genauso herrlich aufregen kann wie ich. :)

Also, ihr Lieben, ich danke euch für die Treue, für das Feedback und die tollen Kommentare und hoffe sehr, dass wir uns bei dem nächsten Projekt wiedersehen werden. Mir hat dieses Jahr eine Menge Spaß gebracht und wie ich weiß, ging es mir nicht nur alleine so.

Habt Dank und bis die Tage,
liebe Grüße,
Ingo

P.S.: Da ich gestern schon angekündigt habe, dass ich schon ein Video für diesen Tag im Kopf hatte, möchte ich es euch natürlich nicht vorenthalten. Bewusst ist das Video nicht das originale, doch der Weg erinnert mich an ein Lesezeichen, das Sara mal gestaltet hat, der geschriebene Text hilft, das Genuschel zu verstehen und insgesamt denke ich, dass dieses Lied inhaltlich ziemlich viel mit diesem Blog gemein hat.

Viel Spaß damit und ja, es ist – auch wenn es so gar nicht “cool” ist – eines meiner Lieblingslieder von der Top-3-Liste… ;)


Der dicke Nazineger

Gefühlt haben wir ja gerade Temperaturen, die den Siedepunkt unlängst überschritten haben. So schnell, wie ich Flüssigkeit bei all dem Schwitzen nachschütten muss, kann ich gar nicht einkaufen. Sechs Liter, vier 1,5 Liter Flaschen, sind dieser Tage nichts Ungewöhnliches und da ist noch nicht einmal der Wasserverbrauch eingerechnet, weil ich alle 10 Minuten ins Bad muss, um mein Gesicht, den Nacken und die Unterarme zu benetzen.

Interessanterweise fühlt es sich an, als ob mittlerweile jede Gehirnzelle abgestorben sei und doch konnte ich, aller Sonnenzombiehaftigkeit zum Trotze, dem ganzen etwas Gutes abringen: Ich hab mich mal wieder etwas genauer im Spiegel betrachtet und ein genaueres Bild meiner Person bekommen, weil ich mich zwangsweise bei dieser Affenhitze entblößt darbiete und zwangsweise eben auch – ob der Besuche im Bad – häufiger in den Spiegel blicken musste, durfte, konnte.

Den Bauch kannte ich schon. Er ist irgendwann vor zwei bis zehn Jahren entstanden und mittlerweile ziehe ich ihn schon lange nicht mehr heroisch ein, um anderen zu gefallen. – Selbst meine Mutter schien bei meinem letzten Besuch in der Heimat geschockt zu sein, weil “Bauch + Ingo” irgendwie nicht zusammen passen. – Nun denn, ich muss mich auf jeden Fall nach vorne beugen, wenn ich beim Pissen einen Blick auf mein Gemächt werfen möchte. ;)

Bislang weniger aufgefallen ist mir hingegen dieses insgesamt doch recht schlaff wirkende Äußere. Die Brüste haben sich irgendwann dazu entschieden, zu hängen, die Taille hat den Fettpolstern nachgegeben und wenn ich die Arme hebe, dann scheint der Bizeps ein Abkommen mit der Schwerkraft geschlossen zu haben und hängt irgendwie nicht mehr dort, wo ich ihn aus Unachtsamkeit all zu lange vermutet hatte.

Nun können wir, wenn wir mir höflich Ausreden schaffen wollen, das “Alter” als Ursprung des Übels nennen und wissen doch dabei genau, dass es nur ein lächerlicher Versuch ist, davon abzulenken, dass meine sportliche Aktivität schon mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt. Vielleicht leide ich deshalb besonders bei diesen Temperaturen, die andere mit einem kühlen Lächeln und einem Sprung ins kalte Nass quittieren. Waschbrettbauch voran, versteht sich.

Mir scheint aber auch, dass es durchaus ein weiteres Phänomen des Alters sein kann, dass man eben keinen besonders gesteigerten Wert mehr auf die Äußerlichkeiten eines Brad Pitts, eines Johnny Depps oder eines typischen Abziehbildes amerikanischer Filme legt. Vielleicht nimmt man seinen Körper automatisch irgendwann aus jeglicher Diskussion heraus, weil er möglicherweise eher im Widerspruch und als hinderlich wirken könnte? Schlechte Ausrede? Vielleicht… aber mir ist, wenn ich so überlege, noch keine “intelligente Sexbomb” begegnet…

Das Sein besteht aus Werden. Und das Werden besteht aus Werten. Damit meine ich nicht Dinge, die als gesellschaftlich akzeptiert gelten und deshalb angenommen werden sollten, sondern aus den Erfahrungen, die wir als Individuen eben so machen. Wenn die Eltern mir sagen, Adenauer war gut, dann hilft mir das reichlich wenig, solange ich nur die Information habe, dass er erster Kanzler der jungen Republik war. Wenn Martin Luther King mir sagt, dass er einen Traum hat, dann hilft mir das recht wenig, wenn ich nicht auch gleichzeitig eine Ahnung von historischen Ereignissen habe und mir daraus meine ethischen und moralischen Grundsätze zusammenbasteln kann. Pro oder Contro spielt hier keine Rolle, den jeder Wert und jede Vorstellung hat seine Bedeutung und auch seine Berechtigung.

Was hilft es denn, wenn ich wie vor 20 Jahren auf die Straße gehe und schreie “Nazis raus!”? Mehr als ein gesellschaftlich anerkanntes Zeichen und als eine Positionierung ist es doch nicht. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, diese Parolen sind wichtig und in meinen Augen auch richtig, aber eben bei diesen abgesegneten Schlagzeilen stehen zu bleiben, kann doch nicht für die gesamte Aussagekraft stehen, oder?

Als wir damals auf der Straße waren, da wurden rechte Aufschreie nur mit einer neonationaler Tendenz begründet und niemand hat nur im Ansatz danach gefragt, wie es zu solch einer Tendenz überhaupt kommen konnte, bzw. kann. Rechts war schlecht, egal warum! Man argumentierte nicht, sondern man sah nur Millionen toter Juden, eine zerbombte Heimat und einen totalitären Staat.

Als ich mit ungefähr 17 Jahren mal auf einer recht “freien” Party war, auf der alle Subkulturen einträchtig nebeneinander ihren Spaß haben konnten, bot sich mir die Möglichkeit, mich mit einem “Faschisten” zu unterhalten. Ich hatte damals mein Pali-Tuch und er seine Glatze. Ich hatte auf meiner zerfetzten Jacke einen “Nazis raus!” Aufnäher, er einen “Auslänger raus” Button. Und trotzdem konnten wir an einem Tisch sitzen, diskutieren und als Feinde in unserer Ideologie ein Bier miteinander trinken.

Ich glaube, die Welt verstehen zu wollen, beginnt damit, für alles offen zu sein. Auch wenn Herr Stoiber mir hier widersprechen mag und sein gescriptetes “Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht” in den Raum werfen möchte. Wenn ich nach alten Werten leben möchte, so mag er Recht haben, aber letztendlich heißt doch das, was der liebe Herr Stoiber sagt, doch nur eines: Blind sein.

Ich für meinen Teil hoffe, dass ich auch noch in 40 Jahren, wenn mein Körper noch altersschwächer und abgenutzter daher kommt, für alles offen sein werde. Und wenn mich dann jemand davon überzeugen kann, dass Neger Affen sind, Schwule ausgegrenzt werden müssen, Frauen kein “aber…” sagen dürfen und Kinder den Rohrstock fühlen müssen, nun, dann ist das eben so. Ich bin auch nur mein eigener Knecht.

Für das Denken und gegen die Überzeugung anderer,
liebe Grüße,
Ingo


Web 2.0 – Ein Erlebnisbericht

Huhu,

vor fast einem Jahr habe ich mich mit Interesse daran und auf gemacht, die Möglichkeiten des immer größer werdenden Internets und seiner vielfältigen “social network-” und Informationsangebote zu entdecken. Als “Quereinsteiger”, der die Jahre davor wenig mit der neuen Netzkultur zu tun gehabt hat, war es zunächst schwierig, einen Überblick über die Angebote, Abkürzungen und vor allem, den Nutzen zu gewinnen. Nun denn, ich habe mich ein wenig durchgewurschtelt.

Exemplarisch möchte ich einmal ein paar der Anwendungen und Bereiche  aufzählen, die ich genutzt habe und möchte sie vorher, der Übersichthalber einmal nach meinen favorisierten Anwendungsgebieten kategorisieren:

- Information (z.B. “RSS”, “Twitter”)
- Kommunikation (z.B. “Facebook”, “Studi-VZ”)
- Präsentation (z.B. “Blog”)

Die Zuordnung der Beispiele ist einfach darauf zurückzuführen, dass ich beispielsweise “Twitter”, das durchaus auch präsentative und kommunikative Aspekte erfüllt, nur benutzt habe, um Neuigkeiten von kommerziellen Anbietern, die mich interessieren, nicht aber Privatleuten, abgerufen habe. Ähnlich gibt es natürlich unglaublich viele, hochinteressante Blogs, die eine informative Absicht verfolgen. Für mich jedoch hat die Benutzung zum überwiegenden Teil nach der obigen Zuordnung stattgefunden und ich möchte ein paar Worte über diese Erfahrungen mit euch teilen.

1. Information

Sowohl RSS als auch Twitter benutze ich, nachdem ich mich damit auseinandergesetzt und damit zurechtgefunden habe, immer noch täglich und bin nach wie vor begeistert. Beim morgendlichen Kaffee habe ich so den schnellen und auf kurze Schlagzeilen reduzierten Überblick über die Themen, die mich interessieren und ich bin innerhalb weniger Momente schon einmal vorbereitet, welche Webseiten heute ein besonderes Augenmerk verdient haben.

Anfänglich habe ich den Fehler gemacht und aus Neugierde wirklich alles was sich finden ließ und mich nur im Ansatz interessierte, in meine Liste aufgenommen, was sich nach ein paar Stunden Schlaf allerdings als grober Fehler erwies. Wenn man nach dem Aufstehen ein paar Hundert Nachrichten durchscrollen muss, dann ist es schnell mit der Übersichtlichkeit dahin. ;)

Ich fing also an, zu selektieren und damit die “Feeds & Tweets” im überschaubaren Rahmen zu halten, denn es ging mir wie erwähnt nur um die Schlagzeilen, die mir erst einmal einen Überblick schaffen sollten. Ob ich die Schlagzeile von Spiegel-online, oder der Süddeutschen abrufe, ist erst einmal völlig egal, da braucht es nicht beides. Die Seiten der üblichen Verdächtigen werde ich eh im Laufe des Tages besucht haben. – Mein RSS-Reader ist also mittlerweile für den ersten Kulturschock des Tages “nur” mit 8 Abos gefüllt, mein Twitteraccount, auf dem ich selbst nicht poste, verfolgt 12 Tweeds. Das ist für mich ausreichend, um einen Überblick zu haben.

Wie schon eingangs geschrieben, finde ich diese für mich neuen Möglichkeiten sehr gut und ich habe auch weiterhin vor, sie zu nutzen.

2. Kommunikation

Hierzu habe ich mir die social networks “Facebook” und “StudiVZ” mal etwas näher angeschaut und muss gestehen, dass ich mich an beiden eher wenig bis gar nicht beteiligt und die beiden Portale auch bereits wieder verlassen und gekündigt habe. Letzteres hatte allerdings nichts damit zu tun, dass beide Anbieter in den vergangenen Monaten und Jahren vieler Kritik und Datenmissbrauchsvorwürfen ausgesetzt gewesen sind, sondern schlicht und ergreifend daran, dass ich mit dieser Form der Kommunikation, ähnlich wie mit Chat oder SMS einfach nicht so recht viel anzufangen weiß.

Zudem muss man vielleicht einräumen, dass der Belangläufigkeitsfaktor der meisten Beiträge, die ich so gelesen habe, doch recht hoch ist. Während bei StudiVZ der überwiegende Teil der Mitglieder den Eindruck erweckt, der “Generation Teletubbie” anzugehören und durch Albernheit, Peinlichkeit und Unfassbarkeit auffällig wird, ist der Facebookblock doch eher in der Hand von F2P-Spiele[r]n (“Free to Play”), die eine Beleidigung für jeden Computerspieler der Commodore-Generation darstellen und zu großen Teilen auf langfristiger, kommerzieller Ausschlachtung basieren und nur wenig Inhalt bieten.

Immerhin hat man dann zwischendurch auch mal eine Notiz eines Bekannten, der sein Abi bestanden, seine Diplomarbeit geschrieben, oder den Urlaub in der Karibik angetreten hat, was ich durchaus als interessante und gern gelesene Info betrachte, wenn man anderweitig eben keinen Kontakt pflegt und der genannte Bekannte eben nicht nur ein “Noname” ist, den man als Freund auf die Liste der Bekanntschaften gesetzt hat, weil er der Schwippschwager der Cousine, der ausgewanderten Tante eines ehemaligen Studienkollegens meines angeheirateten und bereits wieder geschiedenen sowie verstorbenen Onkels ist.

So viel also andere diesen Netzwerken auch abgewinnen können, für mich bleibt ein doch recht fader Geschmack nach Fast-Food-Kommunikation und gelangweilter Laptop-Generation zurück, wenn ich mich an die Tage erinnere, die ich im Kindergarten 2.0 verbracht habe. – Schade eigentlich, denn das Potenzial wäre dagewesen. Dennoch würde ich jedem empfehlen, dem fernen Bekannten, der gerade ein Auslandsstudium macht und deshalb etwas schwieriger zu erreichen ist, lieber eine eMail zu schreiben, deren inhaltlich etwas gehaltvoller ist, als diese kurzen Post-it-Zettel mit Smiley und ip-Adresse.

3. Präsentation

Natürlich gehört in den Bereich der Erkundung auch das “Bloggen”, das ich nicht nur ausprobiert habe, sondern in diesem Moment offensichtlich immer noch ausprobiere! Im Gegensatz zu einer “normalen” Homepage finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich gelungen. Mein Anbieter gibt mir kostenlos ein sehr gutes Gerüst, das – wenn ich es nutzen wollen würde – auch Anpassungsmöglichkeiten bietet, die sich hinter einem “Homepage-Baukasten” nicht verstecken müssen. Zudem kann ich hier, nach wenigen Einstellungen, einfach “alles laufen lassen” und muss nicht ständig “pflegen”.

Sicherlich kann dann ein Blog auch schon mal etwas spartanischer ausfallen, so wie eben dieses hier. Wie unlängst aufgefallen ist, setze ich wenig auf Spielerein, grafische Effekte und eine klare Linie. Auch, wenn ich anfangs eine Vorstellung davon hatte, dass man Unterbereiche einführen, alles und jeden verlinken könnte und sich eine Präsenz schafft, die einer individuellen Homepage gleich kommt, so bin ich doch schleichend und von euch bemerkt dazu übergegangen, alle diese “Features” einfach kommentarlos zu streichen.

Das Resultat ist eine Webpräsenz, die mir durchaus zusagt. Sie ist nicht reißerisch und bunt, sondern klar und kontrastreich. Sie verspricht zudem nichts, was sie eventuell nicht halten könnte, sondern unterliegt meinen Launen und kennt keinen Termindruck. Sie grenzt sich nicht selbst ein, indem sie themenbezogen ist, sondern hat für jeden noch so nichtigen Gedankenfetzen Platz – für eure und für meine.

Bislang hat es wirklich viel Spaß gemacht und ich kann jedem, der sich einmal daran ausprobieren möchte, solch ein Experiment nur empfehlen.

Danke euch und liebe Grüße,
Ingo


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